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Neue Westfälische vom 16.01.2017

Residenzler rücken ins Rampenlicht

Text & Fotos: Regina Brucksch, Neue Westfälische

Paderborn-Schloß Neuhaus (br). „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen“, beschrieb der Vorsitzende Hagen Schlüter mit einem Zitat von Aristoteles zukunftsweisende Veränderungen im Sportverein TSV 1887 Schloß Neuhaus. Zum Neujahrsempfang im Spiegelsaal des Schlosses begrüßte er besonders die Sportler des Jahres 2016, Aktivposten im Ehrenamt, Jubilare und Sportabzeichenabsolventen.

TSV-Sportler Sportlerehrungen: Die zukünftige Kassiererin Sabine Wiebe (Mitte li.) und Sozialwart Gerd Knepper (hinten 2.v.l.) beglückwünschten erfolgreiche Frauen, Männer und Kinder aus den Abteilungen Handball, Leichtathletik, Tischtennis und Turnen.

Es sei an der Zeit gewesen, den Verein organisatorisch den Ansprüchen und Wünschen der Mitglieder sowie dem Sportkonsumverhalten anzupassen, nannte der Residenzler den Offenen Ganztag sowie ein erweitertes Angebot in den Bereichen Trend-, Kurs- und Rehasport. Die Mitglieder hätten in der Versammlung im März ein klares Votum für eine hundertprozentige Neustrukturierung mit Beitragserhöhung gegeben. „Daraufhin konnten wir mit Thomas Raschper genau den richtigen Mann an Bord holen“, bat er den Sportmanager, das neue Konzept des TSV vorzustellen. Als Hauptamtlicher unterstützt der Sportwissenschaftler seit November das Engagement der Ehrenamtlichen. Raschper erläuterte die neu definierten Kernbereiche Basis-Abteilungs-Sport, Prävention und Reha. Der verstärkte Fokus würde sich auf die Jugend und die Gruppe 60 plus sowie auf nachhaltige Gesundheitsförderung durch dauerhaft abgestimmte Angebote richten. Schlüter berichtete von ersten Ergebnissen. Informationen zur Weiterbildung von Übungsleitern verbunden mit der Qualifizierung für neue Themen würden gerade vorbereitet. Ein neues Kurs- und Reha-Programm solle zum 2. Quartal angeboten sowie das Abteilungskonzept und die Sportangebote überarbeitet werden.“ In ihren Grußworten lobten der Stellvertretende Landrat Vinzenz Heggen und der Stellvertretende Bürgermeister Martin Pantke den notwendigen Schritt sich mit einem Sportmanager professionell aufzustellen. „Der Sport beflügelt Integration. Er ist zunächst nicht auf Sprache angewiesen“, benannte Heggen eine aktuelle Herausforderung. Pantke bestätigte die Forderung nach einer Weiterentwicklung der Sportstätten. „Die Politik muss verlässlicher Partner der zivilgesellschaftlichen Akteure bei der Integration sein.“

Bis ins letzte Detail hatte der Geschäftsführer Franz-Josef Brink den Ablauf des Festaktes aufgelistet. Seine eigene Auszeichnung für herausragendes Ehrenamt war eine Überraschung. Schlüter dankte dem ehemaligen, aktiven Handballer und Schloß Neuhäuser Jungen für fast fünf Jahrzehnte Mitgliedschaft. „Seit 1993 ist er unser Macher im Hintergrund“, wünschte sich Vize-Vereinschefin Brigitte Ruhe noch viele gemeinsame Jahre mit dem beliebten Vorstandskollegen.

Der Tischtennis-Abteilungsvorsitzende Markus Kürpick ehrte Lothar Hartmann. Ab 1995 habe er 17 Jahre an der Spitze gestanden. In der Tradition seines Vaters begeistere der Übungsleiter den Nachwuchs. Der Abteilungsleiter Gregor Böhmer rückte den hundertprozentig verlässlichen Aktivposten der Leichtathletik Jörg Becker ins Rampenlicht. Seit 30 Jahren würden alle den Mann mit der Stoppuhr bei der Sportabzeichenabnahme erleben. Seit 20 Jahren engagiere er sich als Gerätewart im Vorstand. Tausende von Würstchen habe er bei den Residenz-Abendläufen auf dem Grill gehabt. Zudem würde er den TSV als Kampfrichter vertreten.

Die Ehrungen der Sportler des Jahres nahm Brigitte Ruhe vor. Thomas Raschper rief viele erfolgreiche Sportabzeichenabsolventen auf. Mit acht Jugend Gold und elf Jugend Silber lagen Laura Piek und Dustin Storm vorn. Bei den Erwachsenen setzte Christel Cramer mit 46 Goldabzeichen Maßstäbe gefolgt von Peter Güthoff mit 25. Eckhart Kleinert brachte es bisher auf 35 Silber- und Dieter Neumann auf 29 Bronze-Sportabzeichen.

 

Für Unterhaltung sorgten diesmal die „Birdys 1 und 2“. Sie präsentierten Tänze aus „Aladin“ und „Die Schöne und das Biest“. Die jüngeren Mädchen im Alter von sieben bis zwölf Jahren trainieren donnerstags von 18 bis 19 unter der Leitung von Ann-Kathrin Born und Sophie Lemmen an der Hermann-Löns-Straße. Sophie Lemmen versammelt dort auch die 14 bis 16 Jahre alten Turnerinnen von 18.30 bis 19.30 um sich.

 

TSV-Chef Hagen Schlüter, Vize-Vorsitzende Brigitte Ruhe und der neue Sportmanager Thomas Raschper (hinten ab 2.v.l.) ehrten zahlreiche treue Mitglieder. Otmar Eiden (vorne v.l.) ist seit 60 und Rolf Guethoff seit 50 Jahren dabei. Adelheid Menne, Hannelore Ott, Waltraut Brink, (hinten v.l.) Frank Brock, Siegbert Wanzek für seine Frau Maria, Ingo Tschiersch und Renate Eiden blickten auf 40 sowie Helga Moh-Hartmann, Johanna Fuchs und Sabine Liesen auf 25 Vereinsjahre zurück.