Der TSV 1887 Schloß Neuhaus e.V. – Mein Verein für Sport, Fitness und Gesundheit!

Hallo liebe Mitglieder und Freunde des TSV 1887,

mein FSJ im TSV 1887 endete offiziell am 30. Juni. Ich möchte gerne noch einmal die Gelegenheit nutzen, um euch einen abschließenden Überblick über die vergangenen Monate zu geben.

Zu Beginn meines FSJs wusste ich nicht, was mich genau erwarten wird. Natürlich habe ich darüber nachgedacht, aber wirklich wissen kann man so etwas vorher ja nie. Vielleicht erinnern sich auch noch einige von euch an den Text „Mein FSJ im TSV 1887“, der im September auf der Homepage erschienen ist. In diesem Text habe ich mich vorgestellt und darüber berichtet, wie die Anfangszeit ablaufen wird.

Ich sollte den Verein so gut und so genau wie möglich kennenlernen, daher habe ich im September 2018 an vielen verschiedenen Kursen und Trainingseinheiten in den Abteilungen teilgenommen.

Mitte Oktober bin ich dann auf mein erstes Seminar gefahren, denn innerhalb meiner Dienstzeit musste ich an drei Seminaren teilnehmen, die jeweils fünf bis sechs Tage dauerten und zusammen mit den anderen FSJlern aus Paderborner, Höxteraner und Lipper Sportvereinen absolviert wurden. Dort wurden theoretische und praktische Themen besprochen beziehungsweise durchgeführt. Es hat immer total viel Spaß gemacht, auch von den Anderen zu hören, was in deren Sportvereinen anders geregelt ist und was sie für Aufgaben haben.

Nach meinem beschriebenen Einführungsseminar folgte in den beiden Herbstferienwochen die Übungsleiterausbildung, die ebenfalls mit einem Großteil der anderen FSJler zusammen gemacht wurde. Am Ende mussten wir jeweils zu zweit eine Sportstunde vorbereiten, bei der Thema und Altersgruppe der Teilnehmer selbst gewählt werden durfte und die als Abnahmeprüfung vorgesehen war.

Nachdem die Prüfung bestanden und ich Übungsleiterin war, durfte ich im Sportverein einige Gruppen eigenständig leiten. Die Eltern-Kind-Turngruppe am Dienstag, die Schlossmäuse am Mittwoch sowie eine AG an der Thune Schule in Sennelager wurden zu „meinen eigenen (Turn-)Gruppen“ und ich konnte das Gelernte der vergangenen Wochen anwenden. Beim Eltern-Kind-Turnen lernen schon die kleinen Kinder durch verschiedene Bewegungs- und Kletterlandschaften motorische Fähigkeiten. Sie können sich austoben und an erster Stelle steht immer der Spaß am Spiel und an der Bewegung. Die Teilnehmer der Schlossmäuse lernen durch Bewegungslieder einfache Tanzchoreografien kennen und bekommen dadurch bereits früh ein Gefühl für Rhythmus. Auch in dieser Gruppe werden viele Spiele gespielt und die Wünsche der Kinder in die Stundenplanung miteinbezogen.

Nach kurzer Zeit habe ich in beiden Gruppen eine/n Übungshelfer/in bekommen, was einem vieles deutlich einfacher gemacht hat. Außerdem wurde ich in anderen Mannschaften fest als Übungshelfer eingeplant, wodurch ich ab diesem Zeitpunkt einen gleichbleibenden Wochenplan hatte. Durch eine Kooperation mit dem Grundschulverbund Bonhoeffer-Heinrich habe ich auch den Sport- und Schwimmunterricht von einigen Klassen mitbetreut.

Im November kam dann eine neu entwickelte AG für die OGS der genannten Grundschule dazu, in der der TSV mit seinen verschiedenen Abteilungen spielerisch vorgestellt wurde.

Mein Zwischenseminar fand im Februar statt und war vom allgemeinen Ablauf ähnlich aufgebaut wie das erste. Der Unterschied zum Einführungsseminar war allerdings, dass die Praxisphasen von uns selber und nicht von den Betreuern geleitet wurden.

Das Abschlussseminar fand in der vorletzten Juniwoche statt. Dieses Mal lief es anders ab als die letzten beiden Male, da wir zu den Ruhr Games nach Duisburg gefahren sind. Die Ruhr Games sind ein Sportfestival, bei dem verschiedene Wettkämpfe in ganz unterschiedlichen Sportarten und unzählige Shows stattfinden. Der grobe Wochenplan wird dabei von den Veranstaltern selber erstellt und unsere Aufgabe war es, im Voraus für die geplanten Workshopphasen aus einer vorgegebenen Liste Workshops zu wählen. Neben den Workshops, die mehr oder weniger unabhängig von meiner Seminargruppe waren, hatten wir auch vorgegebene Gruppenzeiten, in denen wir gemeinsam Zeit verbracht haben und zum Beispiel Wasserski gefahren sind oder durchgeführte Projekte vorgestellt haben. Angelehnt an die Ruhr Games war ein Jugendcamp, in dem fast jeden Abend Konzerte oder andere Acts aufgeführt wurden.

Neben meinem regelmäßigen Wochenplan, gab es zwischendurch einige Aktionen beziehungsweise Veranstaltungen, bei denen ich mitgeholfen habe, dazu zählen zum Beispiel das Weihnachtsschauturnen, der Neujahrsempfang, die Crosslauf-Meisterschaften oder einige Handballturniere der Minis.

Um nun also noch einmal auf meine anfänglichen Erwartungen zurück zu kommen, kann ich euch auf jeden Fall sagen, dass ich unglaublich viele Erfahrungen sammeln durfte, ob es um die Arbeit und den Umgang mit Kindern, die Planung von Veranstaltungen oder die Aufgaben im Büro ging, ich habe in jeder Hinsicht eine Menge dazulernen dürfen.

Ich bedanke mich bei allen für die schöne Zeit!

Laureen Echterhoff

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