Der TSV 1887 Schloß Neuhaus e.V. – Mein Verein für Sport, Fitness und Gesundheit!

Wie die Eigenschaften eines Kaugummis – Zäh und klebrig

Von 15. Februar 20162. Herren, Handball

Am gestrigen Sonntag waren wir, die Zweitvertretung der Schloßherren zu Gast bei der Reserve der HSG aus Augustdorf und Hövelhof. Das Spitzenspiel stand auf dem Plan.

Vor einer riesigen Kulisse bei grandioser Atmosphäre durch die Fans der Gastgeber ging es in die Partie.
Der Matchplan war klar, wir wollten das Ding holen und die Betonung lag dabei darauf, dass dies nur über die Abwehr möglich sei. Hierfür gestalteten wir die Deckung für unsere Spielweise erstaunlich offensiv, unser Abwehrrecke und -chef Fenu fehlte verletzt, daher brauchten wir ohnehin reichlich Zeit ehe die Deckung sich stabilisierte und an das neue Konzept gewöhnte.
Startschwierigkeiten in die Partie sind für uns auch nichts neues, daher war der 3:0 Rückstand zu Beginn der Partie sowie der Rückstand von 7:3 nahezu absehbar. Erschwerend kam dem ganzen hinzu, dass die Gewöhnung an das Spielgerät einige Zeit dauerte bis die gewohnten Spielkonzepte mit ausreichend Sicherheit gespielt werden konnten und auch griffen.
Die Gastgeber hingegen wirkten enorm konzentriert und wollten im dritten gemeinsamen Spiel nicht die dritte Niederlage in Folge gegen uns einstecken. Somit kam der Start in die Partie den Gastgebern sehr gelegen.
Im weiteren Spielverlauf stabilisierte sich auch unsere Abwehr und es gelang uns bis auf ein 10:9 heranzukommen. Timeout an dieser Stelle durch den Gastgeber, um unseren Lauf zu unterbrechen – die taktische Maßnahme zeigte Erfolg die HSG berappelte sich und konnten durch Torabschlüsse der eigentlich offensiv angegangen Rückraumspieler sowie schmerzliche Treffer über Ihren Kreisläufer wieder davonziehen. Aber das können wir auch – Timeout, erfolgreiche Rückraumschützen, und kurz vor dem Halbzeitpfiff Anspiel auf MaStiene an den Kreis und BUTZ.

14:13 für den Gastgeber – Pausentee

TRainer analysierte das Spielgeschehen, lobte das ebenfalls für uns unübliche Spiel mit 2 Kreisläufern, dieses sollte weiter forciert werden. Für die Deckung galt das gleiche wie vor der Partie: Weiter ackern!

10 Minuten brauchte es zu Anfang der zweiten Hälfte für zwei Tore unsererseits… deutlich zu lang. Die HSG die zu Beginn der zweiten Halbzeit auch gerne mal etwas schlaucht, startete befllügelt durch die berauschende Unterstrüzung von den Rängen voll durch.
Nun jagten wir dem Rückstand etwas hinterher… technische Fehler, Scheuklappen / Tunnelblick, vorallem aber der Abschluss bescherte neben den Schmerzen für den immer häufiger angeworfenen Torwart, bestimmt auch einigen Zuschauern sowie unserem Coach Augenschmerzen.
Das Risiko wurde auf unserer Seite ein weiteres Mal erhöht: Torwartwechsel und ein weiterer Offensiver Deckungsspieler. Die HSG ließ sich allerdings nicht beeindrucken und war nach einer starken zweiten Hälfte siegessicher. Man nutzte die Räume, die wir geöffnet hatten und war weiter kaltschnäuzig. So hieß es am Ende 31:26 für die Gastgeber.
Das ganze Spiel für uns eben wie ein Kaugummi äußerst zäh und vor allen Dingen klebrig.

Dafür konnte mal auf den nahezu vollen Kader zurückgegriffen werden, obwohl die Trainingsbeteiligung wie so oft überschaubar war. So kann das Spiel trotz der Niederlage, als gelungenes Einspielen für den nächsten Gegner, der DJK Brakel, betrachtet werden, mit welcher es noch eine Rechnung zu begleichen gilt.

Es spielten: Lorenz (TW), Jan (TW), Streubel (6/3), Kröger (4), Lippe(4), Kurte(3), MaStiene(3), Frodeno (2), Malina (2), Markus (1), Völkner (1), Hoppe, Ali (danke für die Aushilfe)

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